Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Stand: April 2026

1. Geltungsbereich und Anbieter

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge über die Nutzung des Software-as-a-Service-Angebots ChatBlitz zwischen

VebiSoft
Inh. Vebi Korbi
Deutschland
E-Mail: info@chatblitz.de

(nachfolgend „Anbieter") und dem Kunden (nachfolgend „Kunde"). Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB. Ein Vertragsschluss mit Verbrauchern ist ausgeschlossen.

2. Leistungsbeschreibung

ChatBlitz ist eine Multi-Tenant-SaaS-Plattform zur automatisierten WhatsApp-Kundenkommunikation auf Basis der offiziellen Meta WhatsApp Cloud API („Coexistence Mode"). Der Funktionsumfang ergibt sich aus der Produktbeschreibung auf chatblitz.de zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses. Der Anbieter behält sich vor, die Plattform im Rahmen der Weiterentwicklung funktional zu erweitern.

3. Vertragsschluss und Laufzeit

Der Vertrag kommt mit Bestätigung der Registrierung per E-Mail zustande. Die kostenlose Testphase beträgt sieben (7) Tage. Nach Ablauf der Testphase verlängert sich der Vertrag auf das gewählte Monats- oder Jahresabo und ist jeweils zum Ende der Laufzeit mit einer Frist von 14 Tagen kündbar. Ohne Kündigung verlängert sich der Vertrag um die gewählte Laufzeit.

4. Preise und Zahlungsbedingungen

Die Preise ergeben sich aus der Preisliste auf chatblitz.de. Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer, soweit anwendbar. In Phase 1 erfolgt die Abrechnung manuell per Rechnung (SEPA-Überweisung, Zahlungsziel 14 Tage). Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, den Zugang zur Plattform zu sperren.

5. Pflichten des Kunden

  • Der Kunde stellt sicher, dass er über eine gültige Meta Business Account-Konfiguration sowie ein von Meta freigegebenes WhatsApp Business Account (WABA) verfügt.
  • Der Kunde ist allein verantwortlich für Inhalte, die er in die Wissensdatenbank hochlädt, sowie für die Einhaltung der Meta-Richtlinien bei ausgehenden Nachrichten.
  • Der Kunde darf die Plattform nicht für unzulässige Inhalte nutzen, insbesondere nicht für Glücksspiel, Pornografie, politische Werbung, Arznei- und Betäubungsmittel, illegale Angebote oder Spam.
  • Die Zugangsdaten sind geheim zu halten; der Kunde haftet für Handlungen unter seinem Account.

6. Nutzungsrechte

Der Anbieter räumt dem Kunden für die Vertragslaufzeit ein nicht-ausschließliches, nicht-übertragbares Recht zur Nutzung der Plattform ein. Eigentums- und Urheberrechte an der Software verbleiben beim Anbieter. Eine Dekompilierung, Weitergabe oder Sublizenzierung ist untersagt.

7. Verfügbarkeit

Der Anbieter strebt eine Verfügbarkeit von 99 % im Jahresmittel an, gemessen an der Zeit, in der die Plattform erreichbar ist. Ausgenommen sind geplante Wartungsfenster sowie Störungen bei Drittanbietern (insbesondere Meta WhatsApp Cloud API, Supabase, Vercel, LLM-Anbieter).

8. KI-Inhalte und Haftungsausschluss

Antworten werden durch KI-Sprachmodelle externer Anbieter generiert. Der Anbieter übernimmt keine Gewähr für die inhaltliche Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der KI-generierten Antworten. Der Kunde ist verpflichtet, sensible Auskünfte (z. B. konkrete Prämien, Rechtsauskünfte, Schadensregulierungen) manuell zu prüfen bzw. durch das System an sich selbst zur Bearbeitung übergeben zu lassen („Handoff").

9. Haftung

Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit. Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.

10. Datenschutz und Auftragsverarbeitung

Details zur Verarbeitung personenbezogener Daten ergeben sich aus der Datenschutzerklärung. Zwischen Anbieter und Kunde wird ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO geschlossen; der AVV ist im Dashboard als Download verfügbar.

11. Kündigung und Datenlöschung

Der Kunde kann den Vertrag jederzeit zum Ende der Abrechnungsperiode kündigen. Nach Vertragsende werden personenbezogene Daten nach 30 Tagen Soft-Delete vollständig gelöscht, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.

12. Änderungen der AGB

Der Anbieter behält sich das Recht vor, diese AGB mit einer Ankündigungsfrist von 30 Tagen per E-Mail zu ändern. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb dieser Frist, gelten die Änderungen als angenommen.

13. Schlussbestimmungen

Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz des Anbieters. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.